Folge 12 – Wie kann Achtsamkeit bei der Krankheitsbewältigung unterstützen? Interview mit Lisa Kirchner

Es gibt eine neue Folge von inklusive Achtsamkeit der Podcast! Ich spreche mit Lisa Kirchner wie Achtsamkeit bei der Krankheitsbewältigung helfen kann. Hör hier direkt rein! 

Bunte Kachel mit dem Text inklusive Achtsamkeit Der Podcast für Achtsamkeit und Inklusion. Darunter steht Folge 12 Interview mit Lisa Kirchner über Achtsamkeit bei der Krankheitsbewältigung. Daneben am rechten Seite ein Porträt von Lisa. Am oberen rechten Rand steht inklusiveAchtsamkeit.de/folge-12

In Folge 12 spreche ich mit Lisa Kirchner über Achtsamkeit bei der Krankheitsbewältiung, wie Meditation Lisa in ihrem Leben unterstützt hat, wie sie nun Achtsamkeit weitergibt und vieles mehr! 

Lisa ist auch MBSR-Lehrerin und hat sich aufgrund ihrer eigenen Erfahrung dazu entschieden, Menschen bei der Krankheitsbewältigung durch Achtsamkeit zu unterstützen. Da hier auch einige intensive Themen angesprochen werden, habe ich eine Conten Notion angegeben. Wenn es dir gerade nicht so gut geht mit einem der Themen, würde ich dir empfehlen eine andere Folge zu hören. Aber du kannst natürlich für dich entscheiden! Ich habe mich dazu entschieden, dies hier transparent zu machen. 

CN: Trauma, PTSD, Schlaganfall, Krankheit, Krankenhaus, ableistische Diskriminierung

Du kannst direkt hier in die Folge reinhören.

Oder auf Spotify, Apple Podcasts oder wo es sonst Podcasts gibt einfach nach inklusive Achtsamkeit – der Podcast suchen. Dort würde ich mich auch über eine Bewertung freuen!

Hier findest du noch einen Blogartikel mit den Themen aus dem Podcast zum nachlesen.

Über diese Themen sprechen wir

  • Kurze Vorstellung Lisa Kirchner – Beraterin für Achtsamkeit bei der Krankheitsbewältigung
  • Wie wir uns kennengelernt haben
  • Wie hat Lisa zur Achtsamkeit gefunden?
  • Warum hat sie sich für die Ausbildung als MBSR-Trainerin entschieden?
  • Was bringt Achtsamkeit bei der Krankheitsbewältigung? 
  • Achtsamkeit bei Diskriminierungserfahrungen 
  • Lisas nächste Projekte
  • Ihre momentanen Angebote
  • Trauma-sensible Achtsamkeit
  • Was sind ihre Pläne für die Zeit in Spanien bei The Break?
  • Wie sieht gerade ihre eigene Achtsamkeit/Selbstfürsorgepraxis aus?

Kurze Vorstellung Lisa Kirchner – Beraterin für Achtsamkeit bei der Krankheitsbewältigung

Lisa Kirchner begleitet Menschen, mit Achtsamkeit einen Weg durch die Krankheitsbewältigung zu finden. Es ist ihr wichtig, Menschen begleiten, ihre innere Kraft zu finden und einen individuellen Weg für sich zu finden, mit ihrer Krankheit umzugehen. 

Wie wir uns kennengelernt haben 

Lisa lebt in Hamburg und ich ja in Köln. Die Geschichte, wie wir uns kennengelernt haben, ist sehr witzig und etwas skurril.

Lisa hat von meiner Arbeit mit inklusive Achtsamkeit in ihrer Ausbildung gehört, da wir am gleichen Institut in Köln die Ausbildung zur MBSR-Lehrerin gemach haben. Aber in unterschiedlichen Jahren. 

In der Ausbildung wurde von meiner Gehmeditation für Rollstuhlfahrer*innen erzählt und da die Gehmeditation eine der Lieblingsformen der Meditation von Lisa ist, hat sie danach weiter dazu recherchiert. Bei der Gehmeditation für Rollstuhlfahrer*innen liegt der Fokus auf den Armen und Hände, da in anderen Gehmeditationen der Fokus auf den Füßen und Beinen ist. 

Über meine Webseite hat sich für den Achtsamkeitsbrief angemeldet. Sie war erst einmal stille Leserin und hat erstmal geschaut, was ich so mache. 

Wir haben uns beide für ein Förderprogramm für selbständige Frauen beworben und wurden angenommen. Wir werden jeweils für einen Monat in Spanien sein und von dort an unseren Projekten weiterarbeiten. Dazu weiter unten noch mehr. Das Programm heißt The Break und es sind 280 Frauen aus der EU dabei, die als Solo-Selbständige arbeiten oder ein Unternehmen gegründet haben.

Im August gab es ein erstes Community-Meeting mit einigen der Frauen, die an dem Programm teilnehmen und wir wahren zufällig in einer Gruppe. Danach hat Lisa mich angeschrieben und seitdem haben wir schon gezoomt, haben uns sogar schon in Hamburg getroffen und jetzt die Podcastaufnahme gemacht. 

Es ist so cool, dass wir uns jetzt über das Programm kennenlernen, da wir an ähnlichen Themen arbeiten und uns auch gegenseitig unterstützen können.

Wie hat Lisa zur Achtsamkeit gefunden?

2018 hat sie mit Meditation angefangen. Sie fand es spannend, es mal auszuprobieren. Am Anfang hat sie viel mit Apps meditiert, vor allem mit 7mind. Es war ihr wichtig um auf Deutsch zu meditieren, um nicht umdenken zu müssen. Dort gab es auch Kurse, zum Beispiel für sieben Tag. Irgendwann hat sie sich ein gelbes Buch von Maren Schneider gekauft, dies war ein MBSR-Kurs für zu Hause. Nachdem sie angefangen hatte zu lesen, hat sie es nach einer Zeit dann wieder sein gelassen. Das liegt sicher nicht am Buch. Sie hat einfach über das Buch nicht den Zugang zum MBSR gefunden. Das Thema hat sie aber weiterhin sehr gereizt. Darum hat sie dann erstmal weiter mit 7mind geübt. In ihrem Umfeld hat niemand meditiert und dadurch hat ihr auch der Austausch mit anderen Menschen gefehlt. Manchmal hat sie zusammen mit ihrem Mann meditiert. 

Im Sommer 2019 hatte sie einen Schlaganfall. Eine Hirnblutung wegen eines Aneurysma. Sie wurde dann am Gehirn operiert und war für eine längere Zeit auf der Intensivstation zur Überwachung. Dort konnte man nichts richtig machen, nicht mal aufstehen. Das Leben war sehr erschüttert. Eine der wenigen Sachen, die sie noch machen konnte, war Meditation. Meditation hat sie in dieser Zeit viel intensiver begleitet.

Meditation hat ihr Stabilität gegeben in allen Phasen der Krankheitsbewältigung: auf der Intensivstation, im Krankenhaus, in der Reha. Dadurch hat sie eine engere Verbindung zu Achtsamkeit aufgebaut.

Warum hat sie sich für die Ausbildung zur MBSR-Trainerin entschieden?

Im Frühjahr 2020 hat es ihr gereicht alleine zu üben und hat sie sich einen MBSR-Kurs gesucht. 

Der MBSR-Kurs war für sie ganz heilsam. Es tat ihr gut, Techniken kennenzulernen, wie sie Achtsamkeit im Alltag bringen kann und die Kraft in ihr entdecken zu können. Deshalb möchte sie es auch weitergeben.

Bei einem MSC-Kurs (Mindful Self Compassion) hat sie beschlossen, MBSR-Trainerin zu werden. 

Nach MBSR-Kurs wusste sie noch nicht, dass sie Lehrerin werden möchte. Es war für sie ein krasses Programm und es hat viel in ihr bewegt.

2 Monate später nahm sie dann an einem MSC-Kurs teil. Dort hat sie dann gemerkt, dass sie MBSR weitergeben möchte. Wahrscheinlich, weil sie durch das Thema Selbstmitgefühl stark mit sich selbst und ihrer eigenen Geschichte in Kontakt gekommen ist

Bei der Abschlussrunde hat sie gesagt, dass sie MBSR-Lehrerin werden möchte. 

Sie hat sich für die Ausbildung in Köln aufgrund ihres Bauchgefühls entschieden, Gruppe und Dozentinnen fand sie gut. Hat sich auch andere Institute angeschaut, aber das Institut in Köln hat ihr am besten gefallen.

Was bringt Achtsamkeit bei der Krankheitsbewältigung? 

Achtsamkeit kann bei der Krankheitsbewältigung für Stabilität und Normalität sorgen. Sie hätte nicht damit angefangen, wenn sie den Werkzeugkoffer nicht schon gehabt hat. 

Achtsamkeit bedeutet für Lisa sei mit dem, was ist. Mit dem, was jetzt ist. Dies war besonders herausfordernd direkt nach dem Schlaganfall

Ihr Leben hat sich stark verändert. Sowohl körperlich als auch mental gab es sehr viele Veränderungen.

Sie hat sich immer wieder gesagt: 

Wenn ich das schaffe, wird es sehr heilsam sein

Wenn ich es schaffe, zu sein, mit dem, was ist, lernen besser anzunehmen, schaffe ich es nach vorne zu gucken.

Sie hat sich sehr in der Folge über Selbstakzeptanz wiedergefunden.  

„Achtsamkeit hat mir sehr geholfen bei der neuen Selbstakzeptanz. Dadurch, dass von einem auf den anderen Tag alles anders war, hat die Achtsamkeit mir sehr geholfen. Ich habe viel Unterstützung erhalten, sowohl privat und beruflich, aber natürlich musste ich auch irgendwie alleine mit der Situation zurechtkommen. Ich mit mir selbst. Da fand ich die Achtsamkeit sehr heilsam. Ich konnte lernen, mir selbst etwas zu geben, was ich vielleicht vom Umfeld erwarte. Für das Umfeld ist es immer schwierig, das richtige zu sagen oder zu tun. Aber die Achtsamkeit war meine Ressource, hier tue ich was für mich. Hier unterstütze ich mich selbst.  Ohne alles auf das Umfeld abzuladen.

Lisa Kirchner

Für mich bedeutet Achtsamkeit wahrnehmen, wie die Situation gerade ist. Nicht wegdrücken, nicht verändern. Nur anschauen. Es ist die Realität. 

Lisa findet die Lektion in Woche zwei vom MBSR-Kurs toll. Wir nehmen die Welt so wahr, wie wir sind. Achtsamkeit hat ihr geholfen, etwas realistischer auf die Welt zu schauen. Hätte auch lieber alles weggedrückt, wie es war, was ich auch alles nicht mehr kann. Kann auch sehr ungesund sein, wenn man sich zu unrealistische Genesungsziele zu setzen und diese dann auch nicht zu erreichen. Auch wahrnehmen, dass es mal richtig scheiße ist. Durch Achtsamkeit wird nicht alles schön. 

Es ist nicht alles toll, durch Achtsamkeit, aber alles darf da sein 

Achtsamkeit bei Diskriminierungserfahrungen 

Sie bezeichnet sich als behinderten Mensch, da sie auch vor dem Gesetz eine behinderte Person ist. Dazu bezeichnet sie sich auch als erkrankter Mensch, da die Behinderung durch eine Krankheit gekommen ist.

Dies ist bei mir anders, da meine Behinderung nicht durch eine Krankheit gekommen ist. 

Durch den Schlaganfall hat sie mehr Zugang zu diskriminierenden Erfahrungen, vorher hat sie es nicht selbst so erlebt.

Sie nimmt eine starke Unterscheidung zwischen sichtbaren und unsichtbaren Behinderungen wahr. Leute fragen, was hast du für Behinderungen? Dies ist grenzüberschreitend! Man muss dies nicht infrage stellen, nur weil man es nicht sieht. Am Anfang hat sie sich dafür gerechtfertigt. Durch die Achtsamkeit hat sie gemerkt, dass sie sich nicht rechtfertigen muss. 

Nur weil die anderen es nicht anerkennen, nicht einfühlsam sind, muss ich nicht auf alles reagieren, wonach ich gefragt werde

Wir müssen hier einfühlsamer miteinander umgehen. Was sie erlebt hat und darüber erzählt, macht sie nicht, weil sie Aufmerksamkeit dafür bekommen möchte. Sondern einfach, weil es ihre Geschichte. Dann kann es auch einfach so stehen gelassen werden

Eine andere Erfahrung, die sie machen musste, ist, dass unser Rechtssystem unsichtbare Behinderungen oder, wie in ihrem Fall Behinderungen aufgrund von Hirnschädigungen – weil sie nicht sichtbar sind, als weniger relevant sieht.

Achtsamkeit hat geholfen, damit zu sein, dass dies ungerecht und diskriminierend ist. Sie kann nur in Grenzen Dinge an den Strukturen ändern. Dadurch, dass sie darüber spricht, ist es für sie eine Form zum Diskurs beizutragen. Nur wenn etwas sichtbar wird, können auch Veränderungen geschehen. Ihr Handlungsspielraum ist nicht so groß bei dem Thema. Deshalb ist die Achtsamkeit ihre Unterstützung, damit umzugehen. Alles besser ertragen zu können.

Lisas nächste Projekte

Um auch selbst noch mehr Geschichten zu teilen zur Achtsamkeit bei der Krankheitsbewältigung, erscheint auch bald Lisas eigener Podcast für Achtsamkeit, Krankheitsbewältigung und den Umgang mit Veränderungen, die dadurch passieren. Experten interviewen. Der Name ist “Platin im Kopf”. Seit ihrer Hirn-OP hat sie auch Platin im Kopf. Dies prägt ihr Leben, wenn sie sich überfordert, meldet sich das Platin im Kopf und bekommt sie Kopfschmerzen an der Stelle. Es ist eine tägliche Erinnerung an das, was passiert ist und auch wie ich gut auf mich achten kann. Gerade ist der Podcast in Planung und ich darf auch bald zu Gast sein! 

Seit der Aufnahme ist jetzt schon etwas Zeit vergangen und den Podcast findest du jetzt hier auf Spotify! 

Ihre momentanen Angebote

Vor wenigen Wochen hat sie ihren Zertifizierungskurs für die MBSR-Ausbildung fertig gemacht und ist jetzt MBSR-Trainerin. 

Diesen Sommer hat sie sich gefragt, was sie weiter mit der Achtsamkeit machen möchte

Lisas Herzensthema ist Menschen in der Krankheitsbewältigung zu begleiten

Es sind regelmäßige Kontrollen notwendig und vielleicht ist auch irgendwann noch eine weitere OP nötig. Deswegen hat sie sich dazu entschieden, dass sie sich ihrer Lebenszeit mit etwas beschäftigen möchte, was ihr wichtig ist.

Sie gibt nun Kurse, aber auch Einzelberatungen für Menschen, um diese mit Achtsamkeit bei der Krankheitsbewältigung zu unterstützen. 

Auch berät sie Therapeuten und Ärzte im Gesundheitswesen, um Achtsamkeit im Alltag mit Patienten zugänglich zu machen

Ihr Ziel ist es, Achtsamkeit für alle Menschen zugänglich zu machen, unabhängig von sozialen Status.

„Achtsamkeit ist so wertvoll und so ein starkes Werkzeug, dass jede Person, die dafür offen ist, davon profitieren kann.“

Lisa Kirchner

Vor einigen Wochen hat sie einen Workshop in einem Nachbarschaftshaus in Hamburg gegeben. Es hat ihr so gut gefallen, diesen Menschen, für die Nachbarschaft, Gemeinschaft ist mehr Achtsamkeit zu geben.

Hier ist ihr auch der Community-Aspekt wichtig. Dass man sich über seine Erfahrungen austauschen kann, in der Achtsamkeit zusammenkommen kann, Sachen voneinander mitnehmen kann, gemeinsam meditieren.

Sie möchte diese Art Workshops auf jeden Fall öfter anbieten.

Trauma-sensible Achtsamkeit

Es gibt immer so viel zu lernen. Sie hat in den letzten Jahren viel Erfahrungen in ganz unterschiedlichen Kursen gesammelt.

Im Juni hat sie ein Seminar für Trauma-sensible Achtsamkeit von David Treleaven in Freiburg besucht. Er ist der Vorreiter in Bereich trauma-sensible Achtsamkeit. Sie ist so glücklich, dass sie dafür nach Freiburg gereist ist, da David so ein mitreißender Lehrer war. Wie wir Achtsamkeit trauma-sensible und damit auch inklusiver gestalten können. Dies war eine ganz wichtige Fortbildung für Lisa und hat sie persönlich sehr berührt. Dadurch hat sie beschloßen, sich mehr mit dem Thema Trauma und Traumsensibilität zu beschäftigen.

Gerade bei schweren Erkrankungen ist das Thema Trauma nicht selten.

Jede*r 5. Mensch, der auf der Intensivstation lag, hat eine post-traumatische Belastungsstörung.

Bei Krebs-erkrankten Menschen in westlichen Ländern entwickeln 20 -30 % der Betroffenen eine Traumafolgestörungen, da unser Gesundheitssystem nicht darauf ausgelegt ist, mit chronisch erkrankten Menschen umzugehen

Das war für sie der Anlass, sich da noch einmal auf ein größeres Fundament zu stellen. Sie macht jetzt die Weiterbildung zur Heilpraktikerin Psychotherapie (staatlich anerkannte Ausbildung) und danach eine Ausbildung in Traumatherapie

Damit Menschen mit Trauma auch in einem sicheren Rahmen an dem Kurs teilnehmen zu können.

Was sind ihre Pläne für die Zeit in Spanien? 

Leider sind Lisa und ich nicht zur gleichen Zeit in Spanien bei The Break. Sie ist im Oktober dort und ich im November. Und wir sind auch so an unterschiedlichen Orten. Trotzdem können wir uns natürlich jeweils von zu Hause aus unterstützen. 

Das Programm the Break ist so eine einmalige Chance im Leben, entweder man macht es oder nicht. Es ist so spannend, mit so vielen Frauen und auch diversen Frauen aus ganz unterschiedlichen Ländern der EU in den Austausch zu kommen und auch Freude in die Welt zu bringen. Sie wird in Vigo, in Galizien, sein. Ihre Gruppe ist bereits jetzt sehr aktiv und Lisas Rolle in der Gruppe ist der Ruhepol. Die anderen haben bereits so viel geplant, deshalb ist Lisa dagegen der Ruhepol.

In der Zeit in Spanien möchte sie weiter an dem Podcast arbeiten. Auch möchte sie in Ruhe auf nächsten berufliche Schritte schauen und dies noch einmal mit etwas Abstand zu betrachten. 

Mein Projekt für Spanien wird sein, mein Beratungsangebot für Yogalehrer*innen und Meditationslehrer*innen weiterzuentwickeln, damit auch diese Personen ohne Behinderung Menschen mit Behinderung mit Yoga und Meditation unterstützen können. 

Natürlich ist es auch wichtig, dass wir als Betroffene selbst auch unterrichten, was ich ja in meinen Kursen und auch 1:1 Beratungen auch mache, aber zur Inklusion gehört für mich auch, dass wir als behinderte Personen auch eine größere Möglichkeit haben, aus Angeboten auszuwählen.

Du bist Yogalehrer*in und möchtest eine 1:1 Beratung bei mir buchen? Dies kannst du direkt über diesen Link machen!

Wie sieht gerade ihre eigene Achtsamkeit/Selbstfürsorgepraxis aus? 

Sie meditiert sehr gerne zu angeleiteten Meditationen. Gerade nutzt sie dafür die App calm, hier gibt es auch deutsche Texte. Die Tagesmeditation wird auf Zufallsprinzip ausgespielt. 

Ohne Anleitung praktiziert sie vor allem Metta-Meditation. Das ist die Meditationsform, wo sie sich zu Hause fühlt, wohlfühlt

Hierdurch hat sie gelernt, dass sie sich nur so gut um andere kümmern kann, wie sie sich um sich selbst kümmert. Gerade bei ihr, wo sie nur einen verringerten Energiehaushalt zur Verfügung hat. Dadurch hat sie dann auch wieder genug Energie, um ihre Mission in die Welt zu tragen

Auch möchte sie im nächsten Jahr ein Schweigeretreat buchen, hier hat sie jetzt bereits Vorfreude drauf! 

Die informelle Achtsamkeitspraxis ist ihr wichtig. In ihrer Mittagspause isst sie gerne in Stille. In ihren Geschäftsräumen, die in einem Co-Working-Space sind, gibt es eine Dachterrasse und dort geht sie gerne hin, um den Himmel zu beobachten. Oder sie geht achtsam zur U-Bahn und achtet bewusst auf ihre Schritte.  

Ihre Achtsamkeitspraxis besteht aus vielen kleinen Bausteinen. 

Mehr über Lisa und ihre Arbeite findet ihr auf ihrer Webseite Achtsamer Norden

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