Folge 13 – Recap, Ausblick und Community-Frage

Hör dir hier direkt die 13. Folge von inklusive Achtsamkeit der Podcast an!

Bunte Kachel mit dem Text inklusive Achtsamkeit Der Podcast für Achtsamkeit und Inklusion. Darunter steht Folge 13 Rückblick, Ausblick & Community Frage Und darunter steht inklusiveAchtsamkeit.de/folge-13 Daneben ein Porträt von Mechthild.

In dieser Folge spreche ich über die Entstehung des Podcasts, gebe einen Ausblick, was die nächsten Wochen so ansteht und beantworte eine Frage aus der inklusive Achtsamkeit Community.

Eigentlich hatte ich geplant, dieses Jahr 13 Folgen von meinem Podcast aufzunehmen. Einfach, damit ich ein Ziel habe, auf das ich hinarbeiten kann. Aber dann wollte ich auf jeden Fall noch eine Weihnachtsfolge im Dezember machen – Achtsamkeit in der Weihnachtszeit und da ich nächsten Monat in Spanien bin, würde ich auch von dort gerne eine Folge aufnehmen. Also wird die erste Staffel von inklusive Achtsamkeit nicht nur 13 Folgen haben, sondern 15.

Da dies also eigentlich die erstmal letzte Folge dieser Staffel sein sollte, hatte ich mir vorgenommen, hier etwas mehr über die Entstehungsgeschichte vom Podcast zu erzählen. Also mache ich das und ich hatte auf Instagram gefragt, ob es noch weitere Fragen zu den Themen Achtsamkeit und Inklusion gibt und eine Frage habe ich bekommen! Die beantworte ich am Ende auch noch.

Wenn ihr noch weitere Themen oder Ideen habt, worüber ich dann im nächsten Jahr im Podcast sprechen sollte, schreibt mir gerne an podcast@inklusiveAchtsamkeit.de oder über Instagram @inklusiveachtsamkeit eine Nachricht. Und ja, es wird im nächsten Jahr weitere Folgen geben und auch noch mehr spannende Interviews. 

Hier kannst du dir den Podcast direkt anhören:

Natürlich kannst du den Podcast auch auf Spotify, Apple Podcast und wo es sonst noch Podcast gibt, finden. Schau dafür einfach nach inklusive Achtsamkeit – der Podcast.

Bewertet den Podcast gerne bei Apple Podcast und Spotify! Das hilft, damit mehr Menschen diesen Podcast finden können! 

Themen in diesem Podcast

  • Rückblick: die Entstehung vom Podcast
  • Ausblick: Was steht die nächste Zeit an?
  • Die 3 Ziele von inklusive Achtsamkeit
  • Community-Frage: Achtsame, diskriminierungsfreie Sprache

Rückblick: Die Entstehung vom Podcast

Seit wann hatte ich die Idee für diesen Podcast?

Schon länger hatte ich die Idee für einen Podcast –  2019 wollte ich schon einen Podcast über Inklusion allgemein machen, den ich eigentlich erst inklusive Kekse nennen und er sollte mehr um Inklusion allgemein gehen. Der Titel sollte wieder ein witziges Wortspiel mit Inklusion sein. Aber da ich in dieser Zeit schon viele verschiedene Projekte gleichzeitig gemacht habe, bin ich nie dazu gekommen diesen Podcast zu starten. Und jetzt freue ich mich darüber, dass ich mit inklusive Achtsamkeit einen Podcast habe, in denen ich über meine beiden Lieblingsthemen Achtsamkeit und Inklusion sprechen kann. 

Am Anfang von inklusive Achtsamkeit 

Dann, nach meiner Erschöpfung und der Entwicklung von inklusive Achtsamkeit, habe ich erst mit einem Blog, Newsletter und Social Media angefangen. Neben den Kursen und allen weiteren war dies schon einiges an Arbeit. Und ich dachte auch, es gibt doch schon sooo viele Podcasts. Aber mittlerweile weiß ich, dass es diesen Podcast noch nicht gibt und ich mich freue, dass jede Folge von so vielen von euch gehört wird und ich immer so schöne Rückmeldungen bekommen. Schreibt mir immer gerne, wie euch die Folgen gefallen. Auch die Alten, wenn ihr sie später hören.

Die Podcast-Idee kommt zurück

Jetzt aber wieder weiter zu der Entstehungsgeschichte von diesem Podcast. Irgendwann hatte ich dann nur wenig Motivation neue Blogposts zu schreiben und da ich mir bereits ein besseres Mikrofon gekauft hatte und auch selbst bereits in einigen Podcasts zu Gast war, kam die Idee wieder zurück, doch einen Podcast zu starten. Der sollte dann aber doch inklusive Achtsamkeit heißen. 

Auf einmal ist es mir auch ganz leicht gefallen, die Inhalte für die Folgen zu erstellen. Ich hatte ganz viele Ideen, für die Themen und schreibe nun ja auch zu jeder Folge einen ausführlichen Blogartikel. Das fällt mir gerade gar nicht mehr schwer. Es war so, als ob eine Blockade weg war. Also falls du auch selbst Inhalte erstellst, kann es vielleicht helfen, einfach ein anderes Format für dich zu finden! 

Ich wollte zu jeder Folge einen Artikel schreiben, da ich gerade keine genauen Transkripte anbieten kann, aber trotzdem die Möglichkeit bieten möchte, dass Menschen, die sich die Folgen gerade nicht anhören können, eine Übersicht über die Inhalte bekommen. Ich nutze diese Artikel auch, wenn ich die Aufzeichnung der Folge machen und arbeite sie danach noch weiter aus. Für die Interviews höre ich mich nach der Aufzeichnung noch einmal durch die ganze Aufnahme und schreibe daraus einen Blogartikel. Dies ist viel Arbeit, aber ich weiß auch, dass es super wichtig ist, diese Möglichkeit anzubieten. 

Die ersten Aufnahmen

Das Aufnehmen war am Anfang noch eine richtige Herausforderung. Den Trailer habe ich ungefähr 30 Mal aufgenommen und die ersten zwei folgen jeweils 2 Mal. Dort habe ich versucht, meinen eigenen Perfektionismus etwas zu zügeln. Mittlerweile ist es besser geworden und nehme ich die erste Aufnahme. Auch habe ich mich mit dem Schnittprogramm angefreundet und kann auch Kleinigkeiten aus der Aufzeichnung ausschneiden.

Vor der Veröffentlichung der ersten Folge war ich etwa aufgeregt, aber ich habe mich so über die positiven Rückmeldungen von euch gefreut und bei der ersten Folge hatte der Podcast schon 50 Abonnent*innen. Wow. Als ich mit inklusive Achtsamkeit angefangen hatte, hätte ich nicht gedacht, dass sich schon so viele Leute für das Thema interessieren! 

Mittlerweile habe ich sowohl einige Interviews, als auch Solo-Folgen aufgenommen. Es freut mich total, dass ich schon so spannende Personen in meinem Podcast interviewen durfte und freue mich darauf, dies im nächsten Jahr noch weiter zu machen! 

Die Titelmusik

Ich wollte auch noch die Credits für die tolle Titelmusik und Trennermusik geben! Mein*e Freund*in Tuula hat den Sound für mich gemacht. Was ich wollte, war entspannt und bewegt und das gefällt mir echt richtig gut.

Das war ein kleiner Rückblick auf die Entstehung von inklusive Achtsamkeit. 

Ausblick: Was steht in der nächsten Zeit an

Meine Zeit bei The Break in Spanien

Im nächsten Monat werde ich für einen Monat in Spanien sein und an dem Programm “The Break” teilnehmen. Darauf freue ich mich schon total! Wir haben nun bereits mit dem Coaching angefangen und ich freue mich darauf, inklusive Achtsamkeit weiterentwickeln zu können. 

Inklusive Achtsamkeit Community Stunde

Diesen Monat wird es auch die erste inklusive Achtsamkeit Community Stunde geben, in der wir uns als Gruppe von behinderten Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen in einem achtsamen Rahmen austauschen wollen. Diese Community Stunde möchte ich auch in den nächsten Monaten auch noch öfter anbieten. Wenn dies also etwas für dich ist, wo du dabei sein möchtest, schreib mir gerne! Dann nehme ich dich in die Mailing-Liste auf. 

Dieser Abend ist extra nur für behinderte Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen, da ich in vielen Gesprächen gemerkt habe, dass wir diese Räume brauchen, an denen wir uns austauschen können, ohne gewisse Dinge erst erklären zu müssen. 

Das erste Ziel von inklusive Achtsamkeit ist auch behinderten Menschen und Menschen mit chronischer Krankheit den Zugang zu Achtsamkeitspraxis zu ermöglichen. Wir werden uns an diesem Abend achtsam austauschen und sicher auch die ein oder andere Übung besprechen! Der erste Termin ist am Donnerstag, 27.10. 2022 von 19.00 bis 20.00 Uhr über Zoom. Anmeldung direkt bei mir. 

Auch die anderen beiden Ziele von inklusive Achtsamkeit, die ich schon am Anfang definiert habe, sind immer noch super wichtig. Gerade in den Gesprächen, die ich für “The Break” habe, merke ich, dass diese immer noch unverändert sind.

Die drei Ziele von inklusive Achtsamkeit

  1. Achtsamkeit für behinderte Menschen und Menschen mit chronischen Erkrankungen zugänglich zu machen. Dafür biete ich sowohl 1:1 Beratung an, als auch jetzt neu die Community Stunde.
  2. Menschen mit und ohne Behinderung in achtsamen Räumen zusammenbringen, um dadurch mehr inklusive Umgebungen zu erschaffen. Dies passiert in meinen MBSR-Kursen, Meditationsabenden und Achtsamkeitsabenden
  3. Yogalehrer*innen und Meditationslehrer*innen dabei unterstützen, ihr Angebot inklusiver zu machen. Hierfür biete ich 1:1 Coaching an.

Community-Frage

Nun noch zu der Frage aus der Community. Es geht um achtsame, diskriminierungsfreie Sprache. 

Achtsame Diskriminierungsfreie Sprache

Das ist echt eine sehr komplexe und große Frage und ich bin selbst oft unsicher bei diesem Thema. Was mir wichtig ist, ist es immer offen zu sein und zu lernen, wenn ich gespiegelt bekomme, dass etwas, was ich gesagt habe, für andere Menschen verletzend gewesen ist oder auch sein kann. Dies ist für mich der Teil mit der Achtsamkeit. Offen zu sein. Auch wahrzunehmen, wenn vielleicht meine eigenen Gefühle verletzt sind, weil ich mich schäme, etwas Falsches gesagt zu haben. 

Was kann dir helfen hinterher mit der Situation besser umzugehen? 

Du darfst dir auch selbst Mitgefühl schenken, wenn du nach so einer Situation sehr negativ mit dir selbst sprichst. Du lernst durch diese Situation ja für das nächste Mal dazu. Wenn du merkst, dass dir das schwer fällt, kannst du vielleicht eine Hand auf deinen Körper legen – z.B. auf das Herz. 

Auch kann es hilfreich sein, die Situation und das, was du beim nächsten Mal anders machen möchtest, aufschreibst.

Was lösen Worte bei Menschen aus? 

Aber natürlich bin ich auch manchmal auf der anderen Seite, wenn bestimmte Worte, die meine Identität beschreiben, als Schimpfwörter benutzt werden, die ich hier jetzt auch nicht reproduzieren möchte. Das fühlt sich dann für mich sehr verletzend an und ich kann dann auch nicht verstehen, warum Menschen nicht darüber nachdenken, was bestimmte Worte für andere Menschen bedeuten. Vielleicht achte ich auch deshalb mehr auf meine eigene Sprache? Wie ist das bei euch, habt ihr dies bereits bei euch beobachtet? 

Meine eigene Kapazität wahrnehmen

Und wenn ich selbst in der Situation bin, dass ich höre, dass jemand ein bestimmtes diskriminierendes Wort benutzt, ist es auch immer wichtig, darüber nachzudenken, ob ich gerade die Kapazität, etwas zu sagen und wieder Aufklärungsarbeit zu leisten? Und auch anzunehmen, wenn ich nicht immer die Kraft dazu habe. 

Behindert ist kein schlechtes Wort

Ich finde es auf jeden Fall wichtig, achtsam darüber nachzudenken, was bestimmte Ausdrücke, für andere Menschen bedeuten kann und natürlich ist der Kontext auch wichtig. Zum Beispiel beim Wort behindert. Gerade weil es oft auch als Schimpfwort benutzt wird, trauen sich viele Leute nicht mehr, dies einfach als Wort zu nutzen. Und das ist dann natürlich wieder schade, weil dadurch vielleicht Behinderung eher durch Euphemismen umschrieben wird. Und gerade dies versuchen wir als behinderte Menschen ja wieder zu veränder und anzupassen und zu sagen: Behindert ist kein schlechtes Wort. 

Also noch einmal zusammengefasst

  • Menschen zuhören und Feedback annehmen
  • Bewusst wahrnehmen, wenn ich mich selbst schlecht fühle, weil ich vielleicht etwas Falsches gesagt habe
  • Daraus für die nächsten Male lernen
  • Achtsam wahrnehmen, wenn ich mich selbst verletzt fühle
  • Schauen, ob ich gerade die Kapazität habe, etwas zu sagen
  • Den Kontext wahrnehmen 

Abschluss

Dies war die 13. Folge vom Podcast. Wie gesagt, gibt es dieses Jahr noch ein bis zwei weitere Folgen! Also folgt dem Podcast auf jeden Fall auf eurer Podcast-App, damit ihr seht, wann die nächste Folge erscheint. Auch schicke ich immer einen Newsletter, wenn die Podcast-Folge erschienen ist. Also melde dich gerne für den Achtsamkeitsbrief an.

Grüner Text mit dem Text Regelmäßig neue Achtsamkeitsimpulse in deine Inbox. Melde dich für den kostenlosen Achtsamkeitsbrief an. Daneben zwei Grafiken mit Farnblättern.

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