Selbstakzeptanz, Achtsamkeit und der Körper

Grüner Himtergrund mit dem Text Selbsakzeptanz und der Körper. Ein Artikel von Mechthild Kreuser. inklusiveAchtsamkeit.de dazu noch eine Grafik von Blüten und Sukkulenten.

In diesem Blogbeitrag geht es darum, wie wir Selbstakzeptanz in einer Gesellschaft erreichen können, die so stark nach Normen und perfekten Körpern schaut.

Die letzten beiden Artikeln zu dem Thema Selbstakzeptanz und Achtsamkeit gingen bereits darum, was Selbstakzeptanz ist und warum diese so wichtig ist. Außerdem habe ich 8 Übungen geteilt, um mehr Selbstakzeptanz im Leben zu entwickeln.

Hier möchte ich mehr auf die gesellschaftlichen Faktoren schauen, die Selbstakzeptanz häufig erschweren. Zusätzlich gehe ich am Ende des Artikel darauf ein, wie Achtsamkeit dabei helfen kann, unseren eigenen Körper besser zu Körper

Normen und unser Körper

In unserer Welt werden wir viel über Normen, wie unser Körper aussehen sollte, definiert. Durch Medien und die Modeindustrie, wird uns vermittelt, dass wir mit bestimmten Körpermaßen und Körperformen “bessere” Menschen sind, als wenn wir dies nicht erreichen. 

Uns wird nahegelegt, dass wir dann glücklicher, erfolgreicher sind und erfüllende Beziehungen führen, wenn unser Körper anders aussieht, als er gerade ist. Meist steckt da die Absicht hinter uns ein Produkt verkaufen zu wollen, dass uns angeblich an diesen Punkt bringen soll. Aber selbst mit diesen Produkten ist es für die meisten Menschen nicht möglich so auszusehen, wie das Model in der Werbung.

Es ist wichtig, dass wir unsere starren Vorstellungen von Schönheit und was ein guter Körper ist. Im nächsten Abschnitt lege ich weiter aus, warum dies so entscheidend für uns ist.

Unterschiede annehmen

Wir als Gesellschaft sollten besser darin werden unsere Unterschiede anzunehmen. Dadurch wird es uns möglich sein in eine bunte Gesellschaft zu leben, in der unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Körpern sichtbar sind. Wenn wir in unserem Leben Menschen mit verschiedenen Körpern begegnen, wird sich unsere Wahrnehmung und unsere Vorstellung eines normalen oder schönen Körpers verändern.

Es wird für uns normaler, dass es Menschen unterschiedlich aussehen. Wir werden weniger fixiert sein auf dem was normal ist. Dann wird es auch Menschen, die momentan nicht diesem Bild entsprechen, leichter fallen, sich selber zu akzeptieren wie sie sind. 

Unterschiede machen uns als Gesellschaft aus. Wenn unterschiedliche Menschen zusammenkommen, kommen auch unterschiedliche Gedanken und Perspektiven zusammen. Daraus kann wieder Neues entsteht. Dies hilft dann Personen, die sich momentan noch nicht repräsentiert sehen, zu sich zu stehen und sich mit ihren Unterschieden zu akzeptieren.

Mein Körper, Selbstakzeptanz und Meditation

Auch mir selber nicht immer leicht gefallen, mich selber so zu akzeptieren und auch heute fällt mir dies teilweise schwer. Mein Körper entspricht nicht unbedingt der “Norm”. Dies wird mir oft deutlich wenn ich ein Magazin aufschlage oder auch wenn ich im Sommer im Freibad bin. Selbstakzeptanz bedeutet hier für mich, meinen Körper so anzunehmen, wie ich bin. Auch wenn mein Körper nicht so aussieht, wie es vielleicht in den Medien vermittelt wird.

Durch regelmäßige Meditation konnte ich mehr Abstand gewinnen von dieser nagenden Stimme in mir, die sich gerne mit anderen Personen vergleicht. Es klappt natürlich nicht immer und es gibt auch Situationen, in denen ich unzufrieden mit mir selber bin. Aber es hilft mir mit einem offenen und weiten Blick auf mich selber zu schauen und gibt mir die Möglichkeit, zu sehen, dass auch mein Körper ein guter Körper ist.

Achtsamkeit

Achtsamkeit kann hierbei helfen einen offenen und akzeptierenden Blick auf unsere eigenere Körper zu entwickeln. Dadurch können wir sehen, dass Unterschiede uns besonders machen. Dies bedeutet also uns so zu akzeptieren wie wir sind mit all unseren vermeintlichen Unzulänglichkeiten, unseren Fehlern und auch dem was wir schön an uns finden. Es ist natürlich ein Prozess und passiert nicht über Nacht und kann auch in bestimmten Situationen, wieder schwieriger sein. 

Durch regelmäßiges meditieren können wir langfristig zufriedener mit unseren eigenen Körper werden. Dadurch können wir uns selber besser akzeptieren. Dann können wir auch wieder anderen Menschen zugestehen sich in ihrer eigenen Unperfektheit zu zeigen. Wir nehmen in der Meditation wahr, was gerade da ist, ohne darüber zu urteilen. Dies kann uns dann auch wieder im Alltag helfen, nicht so schnell über uns und andere zu urteilen.

In meinem nächsten Post gibt es eine 10-Minütige Meditation mit der ihr das offene Gewahrsein und den Prozess der Selbstakzeptanz üben könnt. 

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